Dienstag, 7. Juli 2015

„Ich bin schon groß!“ „Wie heißt Du?“

Geburtstagswünsche und Feiervorstellungen beschrieb Zoe seit geraumer Zeit sehr konkret - „Fahrrad mit treten, pink!, mit Korb und langer Fahne“, Picknick mit Nina, Cami, Marielina, Thea... ab hier limitierten die Ellis - und waren oft Gesprächsgegenstand in den letzten Wochen. So viel sei verraten, es war für alle Beteiligten ein aufregender, schöner Tag trotz des Gewitterschauers, der uns vor dem Abendbrot überraschte. Der freie Tag, den wir stolze Eltern für die Vorbereitungen nutzten, war bitter nötig und diente nicht der erhofften eigenen Regeneration. Unsere Hoffnungen ruhen auf Routinegewinn, um bei kommenden Kindergeburtstagen weniger ins Schwitzen zu geraten.

  
   
      
  
   

So viel Spaß wie es bereitet mit „Zoe Selbstständig – ich bin schon groß“ zu interagieren und zu plaudern, so anstrengend sind die Phasen, die gefühlt auf Knopfdruck in unserem letzten Dreier-Urlaub in Ägypten einsetzten. Zoes Wille nahm zweieinhalbjährig hier den Kampf gegen ärztliche Versorgung und Medizingabe auf. War es in Ägypten der Arzt, der mit Untersuchungsbeginn Zoes Trotzkopf aktivierte, war im Alltag manchmal nur ein falscher Löffel in der Milch nötig um „ihn“ hervorzuholen. Die sog. „terrible twos“ stellt auch für uns eine große Lernherausforderung dar, welche unsere Geduld intensiven Trainingsreizen aussetzt. Wie kann die Stimmung eines entspannten, witzigen Frühstücks wegen einem scheinbar belanglosen Detail komplett umschlagen? Wie schafft es eine Zweijährige nur uns manchmal so auf die Palme zu bringen und im nächsten Moment die süßeste Tochter der Welt zu sein?

Rückblickend war es ein Jahr voller Laufradkilometer, komplexer werdender Unterhaltungen, Entertainment by Zoes Leidenschaft für Gesang, Tanz und Lauras Stern, lebhaften Schwimmbad- und Spielplatzstunden, schicken „Mädelsdingen“ wie Lippenstift und Nagellack, wilden Rummelrunden sowie unveränderter Gelüste auf Eis, Milch und Joghurt. Außerdem verabschiedete sich Zoe problemlos von Windeln und Nunnis, gewann täglich Selbstständigkeit und verbrachte ihre Zeit nach der Kita auch schon ohne Eltern. Im April begrüßte Zoe aufgeregt ihre kleine Schwester Ava, die laut ihrer Aussage ja noch „sooooooo klein“ ist.

Liebe Zoe, wir wünschen Dir, dass Du Dir Deine Neugier und Offenheit für Situationen und Menschen bewahrst, Dein Humor ansteckend bleibt, Du Deine Schwester noch lange zum Knutschen findest, Dir die Grüne Gruppe so „gut“ gefällt wie die Elephants und Du die Morgen weiterhin so fröhlich singend und bubbelnd beginnst.

1 Kommentar:

  1. Wo bleibt der Bericht über den AlpenX?!?!

    P.S.: Gab es das Schloss für Zoe's bike nicht in rosa?! Was da los.... ;)

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