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Sonntag, 18. März 2018

Thailändischer Magnet zum Abschluss - Phuket.

Viel Negatives hatten wir unterwegs von Phuket gehört: „Fest in russischer Hand“, „überteuert“, „nur Hotelbunker“, … Alles richtig und doch war unsere Abschiedsstation auch alles das, was wir an Thailand lieben gelernt haben. Phuket Stadt wirkte aufgeräumt und die Cafes waren sehr einladend. Hier gab es sowohl sehr gute lokale Küche als auch westliche Gaumenfreuden. Der Obst- und Gemüsemarkt wartete mit all den Gerüchen und Farben auf, die wir die letzten Wochen gekostet hatten. Limettenblätter, Galang Gal, Chili, Zitronengras nehmen wir mit. Auch ein paar Samen für den heimischen Kräutergarten packten wir ein. Wir sind gespannt, ob Avas Melonen bei uns wachsen ;) 

  
    
  
  

In dem Cafe 36, in dem wir gestrandet waren, trafen wir Zoes ehemalige Kindergärtnerin und hatten eine wunderbar geschwätzige Kaffeezeit. Zoe überreichte voller Stolz die aus Deutschland in ihrem Rucksack mitgebrachten Briefe und wir erfuhren noch ein wenig darüber wie es ist, in Thailand zu leben und zu arbeiten. Auch der Kaffeebesitzer mischte sich abschließend mit ein und wünschte uns ein Wiedersehen in Thailand, natürlich in seiner Lokalität.

Gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang, unserem letzten, checkten wir in unserem Hotel am Surin-Beach ein, ließen das Gepäck in der Lobby und ab ging‘s an einen wunderschönen weißen Strand mit glasklarem Wasser. Bis weit hinaus sah man den Grund. Ordentliche Wellen ließen uns das Versinken des roten Balls am Horizont verplanschen - zu herrlich wie Zoe und Ava immer wieder mit Sand und Wasser ans Ufer gespült wurden. Den Gin Tonic schlürften wir dann nach Sonnenuntergang.

  

Unser Hotel mit ausladender Poollandschaft war für Zoe „der schönste Ort, an dem wir in diesem Urlaub waren“ und so badeten wir bis kurz vor Schließzeit des Pools.

  
   

Unser letzter Tag hielt noch einige Stunden für uns bereit, da unser Flieger erst 17:40 Uhr gehen sollte. Also frühstückten wir ausgiebig und verließen den Pool nur zum Rutschen, um dem Meer Auf Wiedersehen zu sagen und zum Auschecken.

Thailand – wir kommen wieder!

 

Freitag, 16. März 2018

Ko Phi Phi und wie man ein Inselparadies zerstört...

Man betoniert so viel wie möglich Grundfläche, um darauf Irish Pubs, Burgerläden, Pizzerien, Steakhäuser, Tauchläden und - ganz wichtig - Tattoo Studios zu betreiben. Man verkauft Alkohol in Plastikeimern (mit oder ohne Strohhalm) und überall die üblichen Souvenirs. Am Strand parkt man unzählige Schnellboote für diverse Ausflüge und spielt die gängigen Charts und Go Pro Videos „cooler Aktionen“ laut und überall…

Mit der Fähre setzten wir nach Ko Phi Phi, die vorletzte Station unserer Reise, über und fühlten uns „überrumpelt“. Lag es daran, dass gerade alle Tagesausflügler wie verrückt und ohne auszuweichen in Gruppen durch die engen Gassen rannten oder daran, dass Zoe Ohrenschmerzen hatte, die wir im Krankenhaus vor Ort spülen ließen? Waren wir einfach zu entspannt von unserer vorherigen Station? Auf jeden Fall sahen wir, dass das Ko Phi Phi mit seinem doppelstrandigen Mittelteil, beflankt von zwei zerklüfteten Kalksteinfelsen voll Dschungel und Kokospalmen wunderschön war. Aber diese Schönheit führt leider zu Touristenauswüchsen der üblen Sorte, welche Krissi vor vierzehn Jahren noch nicht in diesem Ausmaß erlebt hatte.
 
     
  
       

Erschöpft aßen wir so abseits wie möglich eine Kleinigkeit und legten uns dann in unserem „Hotelbunker“ aufs Ohr. Ein zufälliges Treffen mit der Bautzener Triathlon-Ikone Mike Petzold in der Hotellobby brachte noch einen unerwartet schönen Plausch und die erneute Erkenntnis von der Überschaubarkeit der Welt. Vor Sonnenaufgang lief Martin auf den Aussichtspunkt der Insel, von wo aus die paradiesische Insel trotz „Bebauungsplan“ erkennbar wurde. Auch das Frühstück zu einer Uhrzeit vor den meisten Urlaubern direkt am Wasser versöhnte ein wenig. Dennoch waren wir nicht böse heute schon zu unserer letzten Station weiterzufahren.