Nach unserer Weltreise landeten wir berufsbedingt in Frankfurt. Ursprünglich als Übergangslösung gedacht mieteten wir eine möblierte “Wohnung” in Hostelzimmergröße an einer der belebtesten Straßen im Osten Frankfurts – meditative Ruhe ade!
Samstag, 5. November 2011
Montag, 9. Mai 2011
Im Rückspiegel betrachtet
In Santiago de Cuba wurde uns ein Rückspiegel geklaut. Auch ohne ihn sehen wir Kuba rückblickend als ein Land, in dem sich Karibik mit Bildern aus unserer Kindheit in der DDR vermischt. Musik im Blut, Strand vor der Haustür, Sonne im Herzen und eine „tranquillo“ Lebensgeschwindigkeit mischen sich mit Demonstrationen, Menschenschlangen vor Restaurants und Läden mit gerade eingetroffenen Waren, kargen Schaufensterauslagen, Halstüchern, Wandzeitungen, mit Lada, Mosvich, Wolga, MZ & Co. spärlich befahrenen Straßen, kaum Internet, separaten Einkaufsmöglichkeiten für Kunden mit Devisen und für uns am gravierendsten, keiner Möglichkeit für Kubaner außerhalb ihres Landes zu reisen! Wir sind froh, dass Deutschlands Entwicklung unter anderem Reisefreiheit mit sich brachte, denn ohne sie wäre unser Abenteuer nicht möglich gewesen.
Gäbe es einen Rückspiegel, in dem wir unsere elf Monate anschauen könnten, würde dieser eindrucksvolle, aufregende, herausfordernde, glückliche Momente zeigen. Herausragen persönliche Erfahrungen wie die Kailash Kora in Tibet, die Annapurna Umrundung in Nepal, Meditieren in Indien, Inselhopping in der Karibik; Städte wie Rio de Janeiro, Buenos Aires, Havanna, Lhasa und Istanbul; Naturschauspiele wie die Iguazu Fälle in Brasilien/ Argentinien, die Salzwüste in Bolivien, der Cerro Torre und der Gletscher Porito Moreno in Argentinien, der Dschungeltrip im brasilianischen Amazonasgebiet, historische Stätte wie das Taj Mahal, Machu Pichu, der Potalla Palast und der Jokhang Tempel,…
Mit diesen Momenten im Herzen beenden wir elf Monate des Weltreisens an einem der schönsten Strände unserer bisher entdeckten Welt, auf Cayo Coco in Kuba. Abschließend borgen wir uns noch ein wenig Text von Philipp Poisel: „Wir gehn mit Sand in den Schuhen und Salz auf der Haut und Wind in den Haaren nach Haus…“
Gäbe es einen Rückspiegel, in dem wir unsere elf Monate anschauen könnten, würde dieser eindrucksvolle, aufregende, herausfordernde, glückliche Momente zeigen. Herausragen persönliche Erfahrungen wie die Kailash Kora in Tibet, die Annapurna Umrundung in Nepal, Meditieren in Indien, Inselhopping in der Karibik; Städte wie Rio de Janeiro, Buenos Aires, Havanna, Lhasa und Istanbul; Naturschauspiele wie die Iguazu Fälle in Brasilien/ Argentinien, die Salzwüste in Bolivien, der Cerro Torre und der Gletscher Porito Moreno in Argentinien, der Dschungeltrip im brasilianischen Amazonasgebiet, historische Stätte wie das Taj Mahal, Machu Pichu, der Potalla Palast und der Jokhang Tempel,…
Mit diesen Momenten im Herzen beenden wir elf Monate des Weltreisens an einem der schönsten Strände unserer bisher entdeckten Welt, auf Cayo Coco in Kuba. Abschließend borgen wir uns noch ein wenig Text von Philipp Poisel: „Wir gehn mit Sand in den Schuhen und Salz auf der Haut und Wind in den Haaren nach Haus…“
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Kuba
Dienstag, 3. Mai 2011
Rally Kuba
1. Etappe: Havanna – Vinales
189 km – Auftakt auf kubanischer, kurven- aber nicht lochfreier Autobahn – erster von zahlreichen Anhaltern auf unserer Rücksitzbank – wunderbare Felsformationen im Westen Kubas – Fortschritt schreitet langsam - landen bei kubanischem Pärchen im Wohnzimmer
2. Etappe: Vinales – Havanna – Cienfuegos – Trinidad
524 km – Autos weiterhin rar – Reifenwechsel in weniger als 298 Sekunden – Rodungsbrände und Wasserknappheit – Boxenstopp bei kubanischem MC Donalds (El Rapido) – Mangel fordert Kreativität – Fahrerehepaar genießt Ausblicke und Strand
3. Etappe: Trinidad – Santa Clara
152 km – Bergstraße mit Weitblick durch Sierra del Escambray gleicht Waschbrett – kombinierte Wander– Schwimmeinheit zum Salto del Caburni erfrischt – Kolonialstil in Casa verzückt Roberto Blanco und uns – interessant, imposantes Chedenkmal und Museum
4. Etappe: Santa Clara – Camagüey
264 km – Autobahn endet – Schlepperalarm in Touristenstadt – Boxenstopp bei Valentis wärmt Fahrerherzen
5. Etappe: Camagüey – Manzanillo – Las Coloradas
330 km – Plattenbau bleibt Plattenbau – Boxenstopp im kubanischen „FDGB-Heim“ – wieder angefeuert durch sozialistische Parolen am Straßenrand – Geschichtsunterricht, hier landete Fiedel 1956 mit der „Granma“ und 81 Revolutionären – Sonnenuntergang am Strand – Übernachtung bei der Familie des Museumsguides – bestes Abendbrot in netter Gesellschaft
6. Etappe: Las Coloradas – Chivirico – Santiago de Cuba
234 km – zerbröckelte Panoramastrecke zwischen Sierra Maestra und Karibischem Meer lässt Rallyherzen höher schlagen – Material leidet an Straße aus Löchern und Staub – erreichen Kubas zweitgrößte Stadt rechtzeitig vorm 1. Mai – tanzen auf Kubanisch, essen auf Dachterrassen, gehen auf historischen Pfaden durch karibische Stadt, besuchen Maidemonstration, sehen kilometerlange Menschenschlangen u. a. an Raul Castro vorbeiziehen – Gastfreundschaft unseres Gastvaters haut um – Castillo del Morro ist letztes Sightseeing der Weltreise
Außerhalb der Wertung – Santiago de Cuba – Cayo Coco
530 km – Rallyehepaar steuert zum Finale ins Ressort – Blickwechsel von karibischer auf eigene Reisegeschichte – Faulenzen…
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Kuba
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