Küstenstraßen bieten nicht immer Ausblicke aufs Meer oder sind zum gemütlichen Cruisen gemacht. Dennoch entschieden wir uns den Weg von Playa Grande nach Playa Carillo auf der staubigen Variante zurückzulegen und konnten so noch einmal in Dörfer abseits der Hauptstraßen blinzeln, zwei Flussdurchfahrten „abhaken“ und den Strand in Nosara entdecken.
Hier sei „Blue Zone“ klärte uns die italienisch stämmige Hotelbesitzerin auf als wir im kleinen, aber feinen Boutique-Hotel nahe Playa Carillo eincheckten. Sie meinte damit, dass die durchschnittliche Lebenserwartung in diesem Teil der Welt höher ist als in der übrigen. Das mussten wir googeln und möchten Euch unsere Erkenntnisse für ein längeres Leben nicht vorenthalten: http://travel.nationalgeographic.com/travel/happiest-places/blue-zones/
So ließen wir es uns an den Stränden Samaras, Carillos und in deren Umgebung gut gehen, badeten, ritten Wellen, plantschten im Pool, aßen gediegen im Hotelrestaurant oder mit den Füßen im Sand bei Sonnenuntergang, ließen den Urlaub ausklingen und uns durch unser erstes Erdbeben nicht aus der Ruhe bringen.
So aufgetankt blieben wir auch angesichts der zum Pura Vida gehörenden Erlebnisse der Rückreise - Verfahren, Stau, Polizeikontrolle, weil Zoe vorne statt im Kindersitz saß, gecancelter Flug, „Magen-Darm“, technische Probleme am Flugzeug, Zoes Kurzverschwinden auf dem Flughafen Dallas mit „Policecontact“, Verspätung und Jetlag - gelassen.
Costa Rica und unseren 100sten Post schließen wir mit einem schönen Gedanken, der uns beim Schreiben kam, ab. Es wäre schön, wenn es auf unserer „Lebensreise“ weiterhin solch wunderbare Anlässe und Entdeckungen des Pura Vida gibt, die wir hier auf Travel'tinZ verarbeiten und mit Euch teilen können. Vielleicht sogar irgendwann einmal mit dem 1.000sten Post...;)