Viel Negatives hatten wir unterwegs von Phuket gehört: „Fest in russischer Hand“, „überteuert“, „nur Hotelbunker“, … Alles richtig und doch war unsere Abschiedsstation auch alles das, was wir an Thailand lieben gelernt haben. Phuket Stadt wirkte aufgeräumt und die Cafes waren sehr einladend. Hier gab es sowohl sehr gute lokale Küche als auch westliche Gaumenfreuden. Der Obst- und Gemüsemarkt wartete mit all den Gerüchen und Farben auf, die wir die letzten Wochen gekostet hatten. Limettenblätter, Galang Gal, Chili, Zitronengras nehmen wir mit. Auch ein paar Samen für den heimischen Kräutergarten packten wir ein. Wir sind gespannt, ob Avas Melonen bei uns wachsen ;)
In dem Cafe 36, in dem wir gestrandet waren, trafen wir Zoes ehemalige Kindergärtnerin und hatten eine wunderbar geschwätzige Kaffeezeit. Zoe überreichte voller Stolz die aus Deutschland in ihrem Rucksack mitgebrachten Briefe und wir erfuhren noch ein wenig darüber wie es ist, in Thailand zu leben und zu arbeiten. Auch der Kaffeebesitzer mischte sich abschließend mit ein und wünschte uns ein Wiedersehen in Thailand, natürlich in seiner Lokalität.
Gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang, unserem letzten, checkten wir in unserem Hotel am Surin-Beach ein, ließen das Gepäck in der Lobby und ab ging‘s an einen wunderschönen weißen Strand mit glasklarem Wasser. Bis weit hinaus sah man den Grund. Ordentliche Wellen ließen uns das Versinken des roten Balls am Horizont verplanschen - zu herrlich wie Zoe und Ava immer wieder mit Sand und Wasser ans Ufer gespült wurden. Den Gin Tonic schlürften wir dann nach Sonnenuntergang.
Unser Hotel mit ausladender Poollandschaft war für Zoe „der schönste Ort, an dem wir in diesem Urlaub waren“ und so badeten wir bis kurz vor Schließzeit des Pools.

















































