Bereits im Zug merkten wir, dass wir Rajasthan verlassen und einen neuen Bundesstaat betreten hatten. Kräftige Sikh-Männer mit Turbanen, unter denen lt. Religionsvorschrift ungeschnittenes Haar zu verbergen ist, Bärten, Säbeln und Kämmen fielen unter den sonst schmalen Indern im Abteil auf. In den Autos wurde andere Musik ala Punjabi MC gespielt – wir hatten Amritsar und damit den Punjab erreicht.
Der Sikhs größtes Heiligtum, der Goldene Tempel, war der Grund für unseren Stopp auf dem Weg in Indiens Norden. Dieser Tempel wurde 1984, als die Sikhs für einen eigenen Staat kämpften, von ihnen besetzt und anschließend von Indira Gandhis (damals Premierministerin) Truppen gestürmt und zerstört. Daraufhin wurde sie von ihren beiden Sikh-Leibwächtern erschossen. Diese Geschichte steht symbolisch für viele Spannungen innerhalb der unterschiedlichen Volks- und Religionsgruppen Indiens, die heute noch andauern - Beispiel Kaschmir-Konflikt mit Pakistan, welches bis 1947 zu Indien gehörte.
Der Goldene Tempel, im Herzen des hektischen Amritsars, thront in einem Bassin heiligen Wassers. Seine Kuppel bildet imposant eine Lotusblüte aus 750 Kilogramm Gold nach. Nicht nur wir wurden an diesem heiligen Ort sehr herzlich empfangen, sondern jeder, egal welcher Religionsangehörigkeit, Hautfarbe oder sonstiger Unterschiede, konnte hier seinen Platz, kostenloses Essen und Ruhe finden, denn ein Glaubenssatz der Sikhs ist die Gleichheit aller Menschen und diese konnten wir hier erfahren.
Im Gegensatz hierzu wurden wir nur ein paar Kilometer weiter Zeuge der sowohl auf indischer als auch pakistanischer Seite sehr patriotisch vollzogenen Grenzpostenablösung. Nach nationalstolzem Flaggenschwenken und ausgelassenem Tanzen auf der Straße, angeheizt durch bezahlte Stimmungsmacher, schrien und marschierten Grenzposten beider Seiten und waren äußerst bestrebt, sich dabei gegenseitig zu provozieren und zu übertrumpfen.
Der Sikhs größtes Heiligtum, der Goldene Tempel, war der Grund für unseren Stopp auf dem Weg in Indiens Norden. Dieser Tempel wurde 1984, als die Sikhs für einen eigenen Staat kämpften, von ihnen besetzt und anschließend von Indira Gandhis (damals Premierministerin) Truppen gestürmt und zerstört. Daraufhin wurde sie von ihren beiden Sikh-Leibwächtern erschossen. Diese Geschichte steht symbolisch für viele Spannungen innerhalb der unterschiedlichen Volks- und Religionsgruppen Indiens, die heute noch andauern - Beispiel Kaschmir-Konflikt mit Pakistan, welches bis 1947 zu Indien gehörte.
Der Goldene Tempel, im Herzen des hektischen Amritsars, thront in einem Bassin heiligen Wassers. Seine Kuppel bildet imposant eine Lotusblüte aus 750 Kilogramm Gold nach. Nicht nur wir wurden an diesem heiligen Ort sehr herzlich empfangen, sondern jeder, egal welcher Religionsangehörigkeit, Hautfarbe oder sonstiger Unterschiede, konnte hier seinen Platz, kostenloses Essen und Ruhe finden, denn ein Glaubenssatz der Sikhs ist die Gleichheit aller Menschen und diese konnten wir hier erfahren.
Im Gegensatz hierzu wurden wir nur ein paar Kilometer weiter Zeuge der sowohl auf indischer als auch pakistanischer Seite sehr patriotisch vollzogenen Grenzpostenablösung. Nach nationalstolzem Flaggenschwenken und ausgelassenem Tanzen auf der Straße, angeheizt durch bezahlte Stimmungsmacher, schrien und marschierten Grenzposten beider Seiten und waren äußerst bestrebt, sich dabei gegenseitig zu provozieren und zu übertrumpfen.
