Samstag, 7. Juli 2018

Zoes 6. Geburtstag unterm Regenbogen


   
   
  

Zoes geht mit ihren Gästen auf Schatzsuche "Der Regenbogen ist verschwunden":

Bis vor ein paar Tagen, strahlte und wohnte ein Regenbogen bei uns im Garten. Wir haben ihn letztens beim Gießen noch gesehen. Doch wo ist er hin? Er ist zerplatzt. Und warum? Weil die Farben Streit miteinander anfingen.

Die Farben fingen vor ein paar Tagen an sich miteinander zu streiten. Ich bin am schönsten, sagte gelb und ich bin am hellsten sagte pink. Daraufhin entgegnete blau, dass es als einziges aussieht wie der Himmel und grün wollte am schnellsten wachsen wie die Bäume. Rot sagte ich bin die einzig wahre Farbe, weil ich bin die Farbe der Liebe. Orange, indigo und Violett wurden von rot, gelb, grün und blau geärgert, weil sie nur durch Mischen entstehen können und somit keine echten Farben seien. Und so ging das zwei Tage und zwei Nächte. Am dritten Tag schimpfte die Sonne mit den Farben: Kinder hört auf zu streiten! Nur zusammen könnt ihr ein Regenbogen sein, oder habt ihr schon mal einen blauen oder grünen oder roten Regenbogen gesehen?? Da guckten sich die Farben an und dachten nach. Doch sie fingen wieder an zu streiten und da sagte der Regen: Genug. Ich zerteile Euch und dann werdet ihr sehen, wie es alleine ist. Und so schob der Regen eine Wolke vor die Sonne und regnete so doll, dass die Farben auseinanderflossen und aufhörten als Regenbogen zu leuchten. Anschließend versteckte der Regen die Farben voreinander im Wald und sprach: Bis Zoe Geburtstag hat sollt ihr getrennt bleiben um nachzudenken. Wenn Zoe und ihre Gäste Euch im Wald finden und wieder zusammensetzen, könnt ihr wieder ein Regenbogen sein, ansonsten gibt es von nun an nur noch einfarbige Regenbogen in Neu-Isenburg…

Und so machten sich die Partygäste gemeinsam auf den Weg und suchten kleine Regenbogen und Farben, die ihnen den Weg zeigten. Es gab verschiedene Aufgaben zu lösen, aber das wichtigste war, dass sie auf ihrer Suche zusammen blieben und sich nicht stritten. Was für ein Spass....

  
   
  
     
   

Dienstag, 24. April 2018

Unerschrocken Schreckhaft

Liebe Ava, wir wünschen Dir alles Gute zu Deinem dritten Geburtstag! Möge Dir Deine unerschütterlich gute Laune am Morgen erhalten bleiben und Du weiterhin so unerschrocken Deine Welt erkunden. Bleibe bei den Dir unheimlichen Dingen (aktuell z. B. Fliegen und Marienkäfer, Hunde sind aus der Liste seit Weihnachten raus) skeptisch und merke Dir Deine Worte: „Du bist die beste Mama/ der beste Papa/ die beste Zoe der Welt“. 

  
   

Dein Geburtstag übtest Du lange vorher ein, der Geburtstagsgesang wurde seit Wochen nach dem Aufstehen geträllert. Du konntest Deinen Geburtstag so wenig erwarten, wie Du endlich gern in den Kindergarten wechseln möchtest. Du wusstest genau, wen Du einlädst (Theo, Mascha, Max) und was Du Dir wünschst (eigene Puppe, Koffer, Fee auf Pferd und eine Kuscheleule wie Zoe sie hat in pink) und bleibst bei Deinen Entscheidungen.


    


Die Klarheit Deines Willens ist wunderbar und anstrengend in den Momenten, wenn er nicht oder nicht in dem Moment umzusetzen ist. Dann bist Du nach wie vor von jetzt auf gleich ein Stier, der mit den „Hufe scharrt", trampelt und düsterem Blick. Genauso schnell und intensiv bist Du ein Schelm oder verteilst Kuscheleinheiten, hilfst und benutzt im Vorbeigehen  Deinen charmanten Wortschatz. Letzterer ist im letzten Jahr mit Körper und Haarpracht noch einmal explodiert. Du saugst ja auch alle Geschichten, die Du Dir vehement einforderst, auf, isst wie ein Scheunendrescher, vor allem Melone, Beeren und Kaugummis. 

Dein Mut lässt Dich schon von drei Meter Brettern oder Felsen ins Wasser springen und Elefanten reiten. Du rast mit Deinem mittlerweile zu kleinen Laufrad los und beim Moped/ Motorrad fahren quietschst Du vor Freude, wenn Du vorne im Wind sitzen darfst. 

Du fragst, dort wo Du Dich wohl fühlst, ob Du überachten darfst und wenn Du mit Zoe z. B. bei Oma und Opa schläfst, bist Du diejenige, die nicht nach Mama und Papa fragt. 

Du bist wie Du selbst formulierst „schon ein großes Mädchen“. Seit Thailand lehnst Du Windeln generell, nun auch in der Nacht, ab. Du liebst Deine "Beinfreiheit" - sei es beim Schlafen ohne Decke, ohne Strumpfhosen, am liebsten nur mit Rock oder frei.

Und bitte erhalte uns diese lustigen Momente – „Papa ich bin eine Kichererbse“ - welche Du uns immer wieder bescherst. Ob Du Dich in Deinem Stuhl zurücklehnst und völlig empört „ach Papa“ stöhnst, über „Pups-Kacka-Witze“ lachst, Dir schelmisch grinsend Essen stibitzt, „komm her“ rufst und dann mit voller Kraft drückst,...

p.s. Deinen Geburtstags-Ausflug verbringen wir nach Regen auf der Fahrt bei herrlichstem Sonnenschein mit Tante Ulla und der Familie Deines Freundes Mattheo in der Lochmühle.

  

Sonntag, 18. März 2018

Thailändischer Magnet zum Abschluss - Phuket.

Viel Negatives hatten wir unterwegs von Phuket gehört: „Fest in russischer Hand“, „überteuert“, „nur Hotelbunker“, … Alles richtig und doch war unsere Abschiedsstation auch alles das, was wir an Thailand lieben gelernt haben. Phuket Stadt wirkte aufgeräumt und die Cafes waren sehr einladend. Hier gab es sowohl sehr gute lokale Küche als auch westliche Gaumenfreuden. Der Obst- und Gemüsemarkt wartete mit all den Gerüchen und Farben auf, die wir die letzten Wochen gekostet hatten. Limettenblätter, Galang Gal, Chili, Zitronengras nehmen wir mit. Auch ein paar Samen für den heimischen Kräutergarten packten wir ein. Wir sind gespannt, ob Avas Melonen bei uns wachsen ;) 

  
    
  
  

In dem Cafe 36, in dem wir gestrandet waren, trafen wir Zoes ehemalige Kindergärtnerin und hatten eine wunderbar geschwätzige Kaffeezeit. Zoe überreichte voller Stolz die aus Deutschland in ihrem Rucksack mitgebrachten Briefe und wir erfuhren noch ein wenig darüber wie es ist, in Thailand zu leben und zu arbeiten. Auch der Kaffeebesitzer mischte sich abschließend mit ein und wünschte uns ein Wiedersehen in Thailand, natürlich in seiner Lokalität.

Gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang, unserem letzten, checkten wir in unserem Hotel am Surin-Beach ein, ließen das Gepäck in der Lobby und ab ging‘s an einen wunderschönen weißen Strand mit glasklarem Wasser. Bis weit hinaus sah man den Grund. Ordentliche Wellen ließen uns das Versinken des roten Balls am Horizont verplanschen - zu herrlich wie Zoe und Ava immer wieder mit Sand und Wasser ans Ufer gespült wurden. Den Gin Tonic schlürften wir dann nach Sonnenuntergang.

  

Unser Hotel mit ausladender Poollandschaft war für Zoe „der schönste Ort, an dem wir in diesem Urlaub waren“ und so badeten wir bis kurz vor Schließzeit des Pools.

  
   

Unser letzter Tag hielt noch einige Stunden für uns bereit, da unser Flieger erst 17:40 Uhr gehen sollte. Also frühstückten wir ausgiebig und verließen den Pool nur zum Rutschen, um dem Meer Auf Wiedersehen zu sagen und zum Auschecken.

Thailand – wir kommen wieder!